„Beschäftigte und ver.di kämpfen zu Recht für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen bei Schlecker“, so die Bundestagsabgeordnete Diana Golze (DIE LINKE).
DIE LINKE solidarisiert sich mit den Beschäftigten. Erpressung und Lohndrückerei sind bei Schlecker zur Methode geworden. In einer besonders perfiden Form wollte der Konzern seine Beschäftigten in Leiharbeit oder Arbeitslosigkeit drängen. Der breite entschiedene Protest vieler hat Schlecker zurückrudern lassen. Trotzdem werden weiter die Filialen geschlossen. Offen ist, ob die bestehenden Leiharbeiter/innen und von Entlassung bedrohten Verkäufer/innen in den neuen XL-Filialen künftig zu den alten Bedingungen weiter beschäftigt werden. Dafür macht DIE LINKE Druck und unterstützt die Beschäftigten.
Rot-Grüne und Schwarz-Rote Arbeitsmarktpolitik haben auch iBrandenburg zu einem Anstieg prekärer Arbeitsverhältnisse geführt. Ende 2009 gab es hier 74.544 (Januar 2009: 72.369) Aufstocker, also Menschen, die trotz Arbeit Hartz IV beziehen. Schwarz-Gelb hat nicht vor, diesen Trend zu stoppen. Diese Entwicklung gilt es aber umzukehren.
„Um Lohndrückerei wie bei Schlecker zukünftig zu verhindern bleibt DIE LINKE dabei: Leiharbeit muss wieder scharf begrenzt, gleich bezahlt und zusätzlich mit einem Flexibilitätszuschlag vergütet werden“, so Diana Golze. „Außerdem benötigen wir einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn.“